© David Fletcher und Franziska Opel, Love and Obstacles, 2024, VG Bildkunst

In 16 Tagen

Vernissage Love and Obstacles / Liebe und Hindernisse - David Fletcher & Franziska Opel

Am Sonntag, den 5. Mai um 11 Uhr, findet die Eröffnung der Sonderausstellung "David Fletcher und Franziska Opel: LOVE and OBSTACLES - Liebe und Hindernisse" in der Galerie in der Stadtscheune Otterndorf statt. Die Ausstellung läuft im Rahmen der 393./394. Bilderwahl der Griffelkunst-Vereinigung bis zum 26. Mai und ist dienstags und donnerstags von 16 Uhr bis 18Uhr sowie sonntags von 10 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet. Der Gedanke, dass der Liebe Hindernisse im Weg stehen können, ist vertraut. Was aber, wenn man in sich Gefühle der Zuneigung für regulative Objekte und juristische Personen, die dazu dienen einen zu steuern und zu kontrollieren, entdeckt? Ist diese Art der Liebe dann eine unvermeidliche Faszination mit dem Erscheinungsbild und die zugrunde liegende Funktion dieser Instanzen, die einen in seinem Bann hält? David Fletcher (England) und Franziska Opel (Deutschland) erkunden dieses Thema in der gemeinsam entwickelten Ausstellung "Love and Obstacles / Liebe und Hindernisse". Gleich zu Beginn wird man wortwörtlich an das Thema herangeführt: Die Reling der Wendeltreppe, die in die obere Etage der Stadtscheune Otterndorf führt, wurde einbandagiert. Diese einfache Intervention verleiht dem ansonsten stabilen Konstrukt eine überraschende Zerbrechlichkeit. In der oberen Etage präsentieren David Fletcher und Franziska Opel eine Kombination aus sich teils wiederholenden Fotografien blonder Polizistinnen neben sperrigen, dennoch eleganten Skulpturengruppen, die den Raum eine Struktur geben. Hier bedienen sich beide ihrer Faszination für Kontrollinstanzen – zum einem verkörpert durch Rückenansichten von Polizeibeamtinnen und zum anderen durch Modelle defensiver Architektur. Im selben Raum befindet sich ein Apothekerfläschen einer psychotropen Substanz, die eine potenziell psychedelische Wirkung hat und derzeit noch zu Forschungszwecken verkauft werden darf. Die Einnahme dieser Chemikalien würde die Beziehung zwischen dem Betrachter und den Objekten im Raum radikal verändern. Sie würde das Gefühl des „Wahrnehmens“ reduzieren und lediglich die physischen Formen dieser Hindernisse übriglassen, die ohne jegliche Wertung zu Dingen von distanzierter Schönheit würden.

Termine im Überblick

Kontakt

Galerie in der Stadtscheune
Sackstraße 4
21762 Otterndorf
Deutschland

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